Walter Storms
Roman Opalkas Werk begann 1965. Auf einer großen schwarzen Leinwand links oben schrieb er die weiße Ziffer 1. Seitdem arbeitet er an der unendlichen Folge von Zahlen. Hierbei entstehen Gemälde von überragender malerischer Präzision. 

Mit seinem singulären Werk gehört Roman Opalka heute zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der Weltkunst.

1995 feierte Roman Opalka (1931-2011) auf der Biennale von Venedig einen großen Erfolg. Wichtige Einzelausstellungen hatte er u.a. 1973 im Museum Folkwang Essen, 1976 im Palais des Beaux-Arts, Brüssel, 1992 im Musée d'Art Moderne de la Ville de Paris, 1993 im Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig, Wien und 1994 in der Nationalgalerie Berlin. 1993 erhielt er den Kaiserring der Stadt Goslar, 1991 den Französischen Nationalpreis für Malerei.