Walter Storms
Ulrich Erben, geb. 1940, pendelt schon seit jungen Jahren beständig zwischen seiner Heimat am Niederrhein und Italien und bezieht Impulse für seine Malerei aus der Stimmung der wechselnden Landschaften. Bekannt als einer der profiliertesten deutschen Maler der Neuen Konkreten Kunst wurde er mit weißen Bildern, die er 1971 erstmals in der legendären Galerie m in Bochum zeigte, aber auch bei bedeutenden Ausstellungen, wie "Geplante Malerei" im Westfälischen Kunstverein 1974 oder der documenta VI 1977. Zwischen 1980 und 2005 hatte Ulrich Erben eine Professur an der Kunstakademie Münster.

Heute gehört Ulrich Erbens Malerei zu den eindringlichsten Beispielen einer Kunst der Farbe. Er baut auf ihre sinnliche Vielfalt, auf ihre Fähigkeit, harmonische Korrespondenzen genauso wie Kontraste und Räumlichkeit zu schaffen.